Kriterien

Wie werden wir FaireKITA?

Bewerben können sich alle Einrichtungen für Kinder von Kindertagesstätten, Kindergärten, Familienzentren bis hin zu Elterninitiativen.

Kriterium 1

Beschlussfassung

Sie fassen einen Beschluss durch ein Gremium wie dem Kindergartenrat, den Vorstand des Vereins, je nach Organisationsstruktur Ihrer Einrichtung. Dieser Beschluss besagt, dass die Kita als FaireKITA ausgezeichnet werden möchte und dauerhaft mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel verwendet.

Kriterium 2

Das Faire Team

Sie bilden ein Faires Team, mindestens bestehend aus:

1x Vertretung der Kita-MitarbeiterInnen

1x Vertretung der Eltern

Sie müssen dazu kein gesondertes Team bilden. Ihr Leitungsteam kann diese Funktion übernehmen, sollte jedoch die Eltern bei einigen Vorbereitungsgesprächen hinzuziehen.Das Faire Team sorgt für die Umsetzung und die kontinuierliche Einhaltung der Kriterien.

Kriterium 3

Verwendung von Fairen Produkten

In der Kita erleben die Kinder, die ErzieherInnen und die Eltern den Fairen Handel im Alltag, indem fair gehandelte Produkte verwendet werden.

  1. mindestens ein Produkt für Erwachsenen, zum Beispiel: Kaffee, Tee, sofern nicht aus regionalem Anbau erhältlich (schwarzer, weißer und grüner Tee, Rotbusch), Zucker....
  2. mindestens ein Produkt für Kinder, zum Beispiel: Saft, sofern nicht aus regionalem Anbau erhältlich(O-Saft, Multivitamin-, Mango-, Bananensaft), Rotbuschtee, Zucker, Kakao, Schokolade, exotische Trockenfrüchte (Bananen, Mangos), Nüsse....
  3. erweiterbar um z.B. Bälle, Baumwollprodukte (Schürzen, Handtücher, Shirts, Kappen), Musikinstrumente

Kriterium 4

Bildungsarbeit

Sie arbeiten mit den Vorschulkindern zum Thema Fairtrade. Der Faire Handel ist Bestandteil der Arbeit in der Kita. Der Faire Handel wird im Alltag thematisiert. Fortbildungen für ErzieherInnen und Eltern können vom Netzwerk angeboten und vermittelt werden.

Kriterium 5

Öffentlichkeitsarbeit

Sie berichten über mindestens zwei ihre Aktivitäten rund um FaireKITA.

Dazu können sie nutzen:

Elternabende, Pressemeldungen an die örtlichen Zeitungen/Radiosender, Elternbriefe, Internetseite, gemeinsame Feierlichkeiten wie Elterncafés, Nachbarschaftsfeste, Tage der offenen Tür, Aktionszeiten wie die Faire Woche, Gedenktage wie der Tage gegen ausbeuterische Kinderarbeit (12.06.), Weltkindertag (20.09.) etc.