Gemeinsam unterwegs auf einer spannenden Reise

Katholischer Kindergarten St. Elisabeth – Horb-Altheim

Das Projekt „Reise eines T-Shirts“ bot den Kindern,
 Eltern und Erzieherinnen die Möglichkeit, sich mit dem Konsumverhalten und den damit verbundenen sozialen und ökologischen Aspekten auseinander zusetzen. Gleichzeitig lernten wir spielerisch fremde Kulturen kennen. Uns war und ist wichtig, dass wir nachdenklich und sensibel werden für die Prinzipien der Gerechtigkeit und den Erhalt der Natur als Lebensgrundlage für alle Menschen. Die Kinder erlebten u. a. folgende Aktionen auf unserem Weg des fair gehandelten T-Shirts:

• Besuch bei einem Schaf- und Wollverarbeitungs-  unternehmen: Hier gab es Schafe zu sehen, mit    der Handkardiermaschine Wolle zu kardieren, einen Wollball herzustellen, am Spinnrad spinnen …

• Ein Lieblings-T-Shirt mitbringen, sich damit fotografie-  ren lassen, aus Papier ein T-Shirt reißen & nachmalen, • Die Kinder nehmen einen auf Papier gezeichneten „Kleiderschrank“ mit nach Hause und zeichnen gemeinsam mit den Eltern ihre Kleidungsstücke in den Papierkleiderschrank.

• Aus allen beteiligten Ländern stellten wir die Kultur, das Leben der Menschen, die Begrüßung, passende Musik, Informationen über die Arbeit und entsprechende Bezahlung usw … heraus.

• Ein in Indien lebender Ingenieur stellte das alltägliche Leben in Indien anhand eines Filmes vor.

• Die Kinder sortieren im Kaufladen Waren und suchen nach den verschiedenen Fairtrade Zeichen.

• Durch Färben von einzelnen Stoffstücken, die zu einem großen T-Shirt zusammen genäht werden,   entsteht eine Gemeinschaftsarbeit.

• Am Sommerfest sind Eltern und Großeltern einge- laden und gemeinsam fliegen alle in die Länder, in denen die Baumwolle für ein T-Shirt hergestellt wird:

• Ein Raum ist als das Land Indien gestaltet. Hier sät jede Familie Baumwollsamen in einen Topf. Von den Kindern wird Bildmaterial zusammengestellt, das aufzeigt, wie Baumwolle wächst. Die passende   Flagge und Baumwolle zum Fühlen, sowie ein Film  zur Entstehung runden hier das Land Indien ab.

• Die Reise führt weiter in die Türkei. Hier drehen Eltern und Kinder aus Baumwollkardierband einige Fäden. Ein Spinnrad zum Spinnen, Wolle zum   Fühlen, Bildmaterial und Flagge weisen auf das Land hin.

• In Taiwan angekommen kann jeder einen eigenen  Webrahmen weben und gestalten. • In Frankreich sind gefärbte Stoffstücke ausgestellt. Hier haben die Kinder mit Naturmaterialien experimentiert: Rotkraut, Spinat, Schwarztee …

• In Bangladesch zeichnen Eltern und Kinder nach einem Schnittmuster ein T-Shirt auf den selbst   eingefärbten Stoff auf. Dieses wird zugeschnitten und mit einer Nähmaschine genäht und mit dem    Fairtradezeichen versehen.

• In Deutschland werden T-Shirts „aus zweiter Hand“ verkauft. Die Eltern spenden zu klein gewordene Kleidungsstücke ihrer Kinder für ein soziales Projekt   der Kirchengemeinde.

• ein Fair-Trade-Stand bietet Waren aus dem Eine-Welt- Laden zum Verkauf an.

• Die Eltern reichen selbstgebackene „Köstlichkeiten“ aus all diesen Ländern zum Essen und Trinken an.

Weitere Aktionen sind geplant: Ein leer stehendes Schaufenster in der Stadt wird mit Materialien zum fair gehandelten T-Shirt geschmückt. Die Kinder werden „alte“ T-Shirts mit Borten, Knöpfen, Stoffresten usw. aufpeppen und so aufzeigen, wie aus etwas Altem auch Neues und Kreatives entstehen kann. Im Herbst wird jährlich die Tafelladenkiste in der Kirche in den Mittelpunkt gerückt. Die Kinder bringen haltbare Lebensmittel in den Erntedankgottesdienst mit. Sie teilen diese Gaben aus ihrer Fülle an diejenigen weiter, die weniger haben.

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