Nachhaltigkeit in aller Munde – Nachhaltigkeit in der Praxis

Städt. Kita Rudolph-Nagell-Str. 13 – Lünen

Im Herbst 2012 wurde unsere Kita gefragt, ob sie bei der Pilotphase „FaireKITA“ teilnehmen wolle. Dem Team unserer Kita gefiel das angedachte Konzept und besonders der Titel „Fair“, wir waren aber ganz Unbedarft, was die Thematik betraf. Unser Weg zur „FairenKITA“ begann mit der fachkundigen und engagierten Begleitung von Jasmin Geisler, Projektleiterin und bundesweite Koordinatorin. Schnell erkannten wir, welche Elemente der „FairenKITA“, unter anderem Titel, in der Einrichtungskonzeption schon vorhanden waren und in welchen Bereichen wir vollkommen uninformiert, vielleicht sogar ein wenig naiv waren. Rückblickend sagen wir, dass der Weg zur und mit der „FairenKITA“ so bereichernd, inspirierend und wertvoll war und ist und wir darin eine Aufwertung unserer Arbeit am Kind, mit der Elternschaft und im Team sehen. Am 5. Juli 2013 wurden wir erstmalig als FaireKITA zertifiziert und 2016 rezertifiziert. Alle Kitas, die wie wir, den Weg der FairenKITA gehen, werden bestätigen, dass man auf diesem Weg viele wunderbare Menschen und Akteure trifft, sich immer weiter in sinnhafte Strukturen einarbeitet, eine Vielzahl neuer Impulse und Blickwinkel bekommt und klare Werte, Ziele und Ideologien für die Kita entwickelt. Es ist ein immer weiterführender Prozess, welcher vom gesamten Team der Kita umgesetzt und gelebt wird.

So steht es außer Frage, dass dieser Prozess kontinuierlich, im gesamten Alltag der Kita gelebt wird und sichtbar ist. Zu den Kriterien Fairer Handel, Globales Lernen, regionale und saisonale Produkte, Elternarbeit und Öffentlichkeitsarbeit sind bei uns stetig weitere Elemente dazu gekommen. So beteiligen wir uns bei KlimaKita NRW und führen an jedem 1. Montag im Monat einen „Stromfreien Tag“ durch, leben Ressourcen- und Umweltschonend, bauen Obst- und Gemüse an, backen unser Brot im selbstgebautem Backhaus, legen derzeit einen Färbergarten an, beteiligen uns an der Aktion Bienenretter und bei Neuanschaffungen steht Qualität vor Quantität. So kam es, das wir im November 2016 die Chance bekamen, mit Jasmin Geisler und Dr. Hellwig, Leiter des Institut für Nachhaltigkeit in Münster, einen Nachhaltigkeitsbericht zu schreiben. Aber bevor es ans Schreiben ging, gab es viele Informationen und Weiterbildungen zu BNE-Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist damit eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen. Bildung für nachhaltige Entwicklung ermöglicht es jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. In unserem Nachhaltigkeitsprozess stellen wir die uns anvertrauten Kinder an die erste Stelle. All unser Streben geht dahin, den Kindern einen Lebens- und Erfahrungsraum zu ermöglichen, der auf die Bedürfnisse, auf ihre Kompetenzen und ihre Wissen- und Lernfreude ausgelegt ist. Der Wert des Menschen steht immer und jederzeit im Vordergrund!

Wir sind davon überzeugt, dass die Kinder durch unseren „Lebensalltag“ in der Kita Werte und Verhaltensweisen erleben, die sie auch in ihr weiteres Leben ganz selbstverständlich integrieren. Wir übernehmen in unserer Kita Verantwortung für wichtige Themen wie etwa Inklusion, Gerechtigkeit, Umweltschutz, Demokratie, Partizipation, Globales Lernen, indem wir die notwendigen Kompetenzen wie Nächstenliebe, Empathie, Umweltbewusstsein, Verantwortung, Rücksichtnahme, Verzicht, Durchhaltevermögen, Selbstvertrauen, Optimismus, Engagement und Vertrauen vorleben und vermitteln.


Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, denn bei uns spielt die Zukunft!

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